Hausratsversicherung - Welche Kosten entstehen und für wen sie sinnvoll ist

Rund um Wohnungseinrichtung und Hausbesitz gibt es eine Menge Versicherungen, die abgeschlossen werden können. Nur die Wenigsten lohnen sich, da der Schadensfall höchstwahrscheinlich nie eintritt bzw. die Einzahlungssumme die getätigten Auszahlungen bei Weitem übersteigt. Eine Versicherung, die tatsächlich in vielen Haushalten zu finden ist, ist die Hausratsversicherung, wie hier vorgestellt. Doch auch hier gilt es zu klären, ob und für wen sich eine solche Versicherung der beweglichen Einrichtung sich wirklich lohnt?
Wer sollte über eine Police nachdenken?
Über eine Hausratversicherung lohnt es sich dann nachzudenken, wenn die Einrichtung, damit sind alle beweglichen Gegenstände gemeint, einen Wert von über 20.000€ hat. Wenn er also so wertvoll ist, dass Verluste eine übermäßige finanzielle Belastung darstellen. Dies kann auch schon bei jungen Leuten der Fall sein, denn nach Auszug aus dem Elternhaus bietet die elterliche Hausratversicherung keinen Schutz mehr. Es sei denn der Student oder Auszubildende wohnt in einem Internat oder Wohnheim und hat seinen Hauptwohnsitz immer noch bei den Eltern angemeldet. Der Irrglaube, dass die Versicherung des Vermieters für die Einrichtung der Mieter aufkommt, verleitet viele dazu keine Police abzuschließen. Aber auch Mieter sollten eine eigene Versicherung abschließen, da sie sonst im Schadensfall nicht abgesichert sind. 
Kosten und enthaltene Leistungen
Die Kosten der Hausratversicherung sind abhängig vom Wohnort, also ob viele Diebstähle in der Gegend begangen werden, von der Bauart des Hauses, von der festgesetzten Versicherungssumme und den versicherten Extras, wie beispielsweise eine Fahrradversicherung. Günstige Anbieter können eine 70 qm Wohnung im ruralen Raum schon etwa zu 40 Euro pro Jahr absichern. In jedem Fall lohnt es sich vor dem Abschluss einer Police sämtliche Anbieter, deren Preise und Leistungen, miteinander zu vergleichen. Eine Standardhausratversicherung sichert gegen Einbruchdiebstahl, Brand – wenn nicht selbst verschuldet – Blitzschlag, Sturm- und Hagelschäden. Sie greift generell nicht bei Sturmflut, Schäden aus Kernenergie, Vorsatz oder Fahrlässigkeit, Kriegsschäden oder Einbrüchen, die durch im Haushalt lebende Personen begangen werden.